Nachbericht: 17jähriger Nico Wohlgemuth erfolgreichster Norddeutscher

Der 17-Jährige Bad Bramstedter Nico Wohlgemuth blieb den Erwartungen gerecht und holte 2mal Gold und einmal Bronze. Das Ausnahmetalent, dass für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga spielt, gehört damit zu den allerbesten Athleten des ITSF World Cup 2017. Nur der US-Senior Bruce Narduci holte 3mal Gold in den Senioren-Disziplinen.

Das erste Gold erreichte er mit seinem Doppelpartner Marc Stoffel (Koblenz) im Classic Doppel. Die beiden holtem im normalen Doppel ebenfalls eine Medaille: Bronze. Marc, der Verteidiger, und Nico, der Stürmer, waren auch zwei große Stützen des Junioren Nationalteams, die die WM für Deutschland sportlich krönten: Zum dritten Mal hintereinander holten die deutschen Junioren den Team Titel in ihrer Kategorie, der das größte Ansehen geniesst.

Herzlichen Glückwunsch Nico!

Presse-Echo:

Rückblick: Nicos im „Schnack“ im September 2016:

Tag 5: Das US Dream Team und die deutschen Junioren Rekord-Weltmeister

Der Final-Sonntag war von spannenden Spielen geprägt. Frankreichs Damen siegten souverän gegen die Schweiz. Die Superstar-Herren-Auswahl aus den USA revanchierten sich für die Finalniederlage gegen Luxemburg 2:1 und holten zum 5. Mal den Titel.

Zum Ende gab es noch mal Gold für Deutschland: Die Junioren-Auswahl drehten das Spiel gegen Frankreich und holten zum dritten Mal hintereinander und zum 4. Mal den Titel.

Men D2
1. Iran
2. Italy
3. Turkey

Disabled
1. Belgium
2. Germany
3. Italy

Seniors
1. USA
2. Switzerland
3. Germany

Women
1. France
2. Switzerland
3. USA

Juniors
1. Germany
2. France
3. Czech Republic

Men D1
1. USA
2. France
3. Luxembourg

Tag 4: Der Nations Cup in neuem Format

Am Samstag wurden die Vorrunden der Teamwettbewetbe weiter gespielt und KO-Runde gestartet: Im Viertelfinale verloren die  deutschen Herren gegen Titelverteidiger Luxemburg mit 1:2. Und auch die Damen verloren das Vierelfinale gegen den späteren Vize-Weltmeister aus der Schweiz.

Die Junioren, Senioren und die Rollstuhlfahrer wahrten jedoch alle ihre Medaillen-Chancen – für den Final-Sonntag.

Tag 3: Doppelschlag bei den Herren am Super-Freitag

Erst waren es Jörg Harms (Oldenburg) und Marvin Velasco (Burgwedel), die das Doppelfinale gegen die Luxemburger Stars Steve Dias und Yannic Correia, die das erste deutsche Herren-Gold  bei einer Weltmeisterschaft holten. Wenig später am Abend konnte Thomas Haas aus Lorsch im Einzel-Finale wiederum Yannic Correia mit 3:1 schlagen.

Die sportliche Überraschung wurde vom Rekordbesucherandrang mit zwischenzeitlichen 950 Zuschauern gleichzeitig begleitet – wieder einmal ausverkauft. Die Vereine um St. Pauli, Sidekick Harburg und das Jugendprojekt HAKITU boten den Zuschauern ein abwechslungreiches Rahmenprogramm u.a. mit einem Inklusionsturnier.

Von 18 bis 19:30 Uhr wurde der ITSF World Cup offiziel eröffnet. Neben Ehrungen von 3 neuen Hall of Fame Mitgliedern Samantha di Paolo (CHE), Ulrich Stoepel (DEU) und Francesco Bonanno (ITA), wurden die 40 Teilnehmer-Nationen mit ihrer Auswahl, Flagge und Nationalhymne vorgestellt.

Hier alle Medaillenplätze des Einzelwettbewerbs am Freitag:

Senior Singles
1. Roland PRISI (CHE)
2. Ulrich STOEPEL (DEU)
3. Alexander PASCHIN (DEU)

Junior Singles
1. Vojtech HOLUB (CZE)
2. Adam TOURMENTE (FRA)
3. Constantin RUBEL (DEU)

Disables Singles
1. Michael SMULDERS (BEL)
2. Francesco BONANNO (ITA)
3. Michael VAN HOUTTE (BEL)

Women Singles
1. Cindy KUBIATOWICZ (CHE)
2. Estelle JACQUOT (FRA)
3. Cindérella POIDEVIN (FRA)

Men Singles
1. Thomas HAAS (DEU)
2. Yannick CORREIA (LUX)
3. Kevin HUNDSTORFER (AUT)

Tag 2: Einzel-Qualifikation und Doppel-Endrunde

Am letzten Werktag vor dem langen Osterwochenende war der Besucherandrang groß und die Tagestickets waren gegen 18 Uhr ausverkauft. In den 5 Hallen auf Kampnagel startenen die Doppel- und Einzel-Disziplinen. Die Doppel Wettbewerbe wurden alle ausgespielt, bis auf das Herren-Finale, welches auf den nächsten Tag nach der offiziellen Eröffnungsfeier angesetzt wurde. Der Bad Bramstedter Nico Wohlgemuth holte nach Gold im Classic am Vortag seine zweite Medaille. Die Gewinner im Doppel:

Senior Doubles
1. Steve MURRAY (USA) – Mark KRAUS (USA)
2. Frank GEORG (DEU) – Ulrich STOEPEL (DEU)
3. Roberto DIERCKS (DEU) – Alexander PASCHIN (DEU)

Junior Doubles
1. Adam TOURMENTE (FRA) – Marvin ROBIN (FRA)
2. Steffen ZIPFEL (DEU) – Constantin RUBEL (DEU)
3. Nico WOHLGEMUTH (DEU) – Marc STOFFEL (DEU)

Disabled Doubles
1. Michael SMULDERS (BEL) – Michael VAN HOUTTE (BEL)
2. Francesco BONANNO (ITA) – Luigi CAPONE (ITA)
3. Michael BRANDT (DEU) – Vicente Luis SAN MARTIN (DEU)

Women Doubles
1. Amalie WOLFF (DNK) – Amalie BREMER (DNK)
2. Katarzyna CEDROWICZ (POL) – Barbara KURTYKA (POL)
3. Melissa MOSSER (AUT) – Sophie JOBSTMANN (AUT)

Men Doubles
1. Jörg HARMS (DEU) – Marvin VELASCO (DEU)
2. Steve DIAS (LUX) – Yannick CORREIA (LUX)
3. Jakub ZIENCIKIEWICZ (POL) – Mateusz FUDALA (POL)

Tag 1: Zweimal Gold für Deutschlands Junioren!

Der ITSF World Cup 2017 in Hamburg erwischte eine phänomenalen ersten Tag auf Kampnagel – zumindest in den Hallen, draussen war „Hamburger Wetter“ geboten 🙂 Viele Eindrücke sind auf dem ITSF Flickr Album zu finden.

Sportlich gab es einige Überraschungen, aber auch die Favoriten haben sich durchgesetzt und zweimal Gold durch die deutschen Junioren! Die Gewinner und Titelträger 2017 vom ersten Tag mit den Spezialdisziplinen Classic und Speedball:

Classic Herren
Elroy Starren und Henk Habets aus den Niederlanden.

Classic Damen:
Marina Tabakovic und Karen Scheuer aus Österreich.

Classic Junioren:
Nico Wohlgemuth und Marc Stoffel aus Deutschland.

Classic Senioren:
Bruce Nardoci und Rick Macias aus den USA

Speedball Herren:
Justin Shaw und Ryan Moore aus den USA

Speedball Damen:
Dina Mettler und Nicole Krüsi aus der Schweiz

Speedball Junioren:
Kevin Schulz und Maurice Klass aus Deutschland

Speedball Senioren:
Bruce Nardoci und Rick Macias aus den USA

 

Spielerportät: Ruben Heinrich (Kapitän des Herren Nationalteams)


Nach der letzten Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden 3. Platz mit dem Herren-Nationalteam hat er die Kapitänsbinde von seinen Teamkollegen Chris Marks und Marc Balic überreicht bekommen. Jetzt steht für Ruben Heinrich der erste Weltcup als Kapitän kurz bevor. Neben dem Nationencup, ist der 35-jährige Hildesheimer außerdem fürs Doppel qualifiziert. Schon seit dem Beginn seiner Karriere spielt er bei Hannover 96 (ehemals KGB Hannover). Neben zahlreichen Turniersiegen im Doppel und Einzel ist er auch schon Deutscher Meister in beiden Disziplinen geworden und 2011 sogar Vize-Weltmeister im Einzel. Mit Hannover ist er 7-maliger deutscher Mannschaftsmeister und Championsleaguesieger geworden. Das er so treu zu seinem Verein steht, zeigt sich auch darin, was ihm am Tisch wichtig ist. Denn er sagt, dass ihm die Position am Tisch weniger interessiert als dass er zu seinem Mitspieler Vertrauen hat und für den er Bestleistung abliefern möchte. Trifft dies aber zu, dann nennt er am liebsten die 5er und 3er-Reihe sein Revier. Ebenso variabel wie bei der Position ist Ruben auch bei der Tischwahl. Sein Heimtisch ist der Leonhart, aber sein Lieblingstisch ist immer auch der Heimtisch des Gegners, denn performen kann das Multitabletalent auf allen gleich gut. Das viele Training das er investiert hat, hat ihn auch dahin gebracht wo er jetzt ist. Und genau diese Intensität zeichnet den Sport auch für ihn aus, er taucht ein in eine Welt in der der Alltag keine Relevanz hat. Genau diese Konzentration braucht es auch am Tisch, um wirklich erfolgreich zu sein. Und das obwohl er trotz seines Erfolgs eine Sache immer noch nicht abgelegt hat: Aus reiner Faulheit den Tisch nicht richtig auszurichten. Das ist bei der WM zum Glück alles erledigt. Wir wünschen Ruben und dem Deutschen Team viel Erfolg für die WM in Hamburg!



Hier spricht Ruben mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft und das deutsche Nationalteam.

5 Fragen zum Team und zur WM

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Kannst du kurz dein Team für Hamburg vorstellen?
  • Frage 3: Wie habt ihr euch vorbereitet?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel habt ihr euch für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Ich fühle mich sehr geehrt Deutschland bei der Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen. Es ist eine hohe Form der Wertschätzung für mich und meine Eigenschaften.
Wir stellen eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus Erfahrung und junger Frische. Das Team ist neu zusammengestellt und kann sich daher weniger auf alte Erfolge der Mannschaft ausruhen. Der Hunger auf Erfolg ist daher noch lange nicht gestillt. Und in Hamburg wird frisch serviert…
Als Vorbereitung müssen alle gespielten Turniere der näheren Vergangenheit gesehen werden. Diese haben ja auch jeden einzelnen in das Team gebracht.
Ich freue mich besonders auf Nationen, mit denen ich normalerweise keinen Kontakt habe. Der kulturelle Reichtum macht ja ein solches Turnier neben dem sportlichen aus. Den größten Respekt hat immer der nächste Gegner, da dieser für das Weiterkommen oder Ausscheiden mitverantwortlich ist. . 
Das Ziel muss es sein, dass jeder sein Bestes gibt und sich immer dem Team unterordnet. Wenn wir das schaffen, sind wir in der Lage jeden schlagen zu können. Wenn wir uns nach dem Turnier keinen Vorwurf machen brauchen, dann haben wir unser Ziel erreicht und können mit erhobenen Haupt die Halle vor heimischen Publikum verlassen. Vielleicht baumelt dabei ja auch etwas um unserem Hals.

Spielerportät: Marc Stoffel


Obwohl er gerade mal Volljährig ist, hat er schon mehr Titel gewonnen als viele andere Tischfussballer in ihrer gesamten Karriere jemals erreichen. Marc Stoffel ist amtierender Juniorenweltmeister mit den deutschen Juniorennationalteam sowie mit dem Bad Bramstedter Nico Wohlgemuth im Junioren Doppel. Der Werdegang des gebürtigen Rheinland-Pfälzer liest sich dabei makellos. Seine Kariere begann dabei „recht spät“, wie der 18-Jährige selber sagt. Weihnachten 2010 mit einem Tisch, auf dem er immer nur abgezogen wurde. Das hat er nicht lange auf sich sitzen lassen. Schon 2012 qualifiziert er sich das erste Mal für die Deutschen Juniorenmeisterschaften. Wird 2013 3. Im Doppel, 2014 2. Im Doppel, 2015 1. Im Einzel und 2016 1. Im Doppel. 2012-14 wird er zudem Landesmeister im Juniorendoppel in Rheinland-Pfalz, gewinnt auch 2014 in Frankreich im Einzel und Doppel. Aktuell ist es jetzt sogar amtierender Deutscher Mannschaftsmeister mit dem TFBS Koblenz. Erstmals nicht mehr mit den Junioren. Der Torwart hat seinen ersten Tisch längst ausgetauscht. Hat erst einen Ullrich Sport und dann einen Leonhart, der aktuell auch sein Lieblingstisch ist. Selbst ein französischer Bonzini kam vor zwei Jahren noch dazu. Obwohl der Pullshot-Schütze auch in den Einzelwettbewerben brilliert, geht er in den Mannschaftswettbewerben noch mehr auf. Das Beste am Tischfussball ist für ihn die Zusammengehörigkeit und der Teamspirit. Ohne eine richtige Mannschaft ist er nur halb so gut, sie fängt einen auf, wenn es mal schlecht läuft und hat die Macht einen zum Sieg zu pushen. Mannschaftskollegen und Freunde machen einen erst so richtig stark, das ist der größte Erfolg den man haben kann. Wir wünschen Marc viel Erfolg für die WM in Hamburg!



Hier spricht Marc mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Marc Stoffel

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Sehr viel. Man spielt viele Turniere und jedes Turnier ist ein Erlebnis, aber die WM übertrifft alles. Man vertritt sein Land und es ist eine Ehre für mich in der Nationalmannschaft mitspielen zu dürfen.
Da ich ja Titelverteidiger bin, war ich ja schon für das Doppelt qualifiziert und brauchte mich nicht so unter Druck zu setzen. Für die anderen Sachen habe ich mich durch verschiedene Turniere qualifiziert.
Ich habe mich für Junioren Einzel qualifiziert, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dann noch Junioren Doppel,  Speedball- und Classic Doppel. Alle Doppel Disziplinen spiele ich mit Nico Wohlgemut. Wir ergänzen uns sehr gut. Wir verstehen uns ohne Worte und können uns aufeinander verlassen. Trotz Anspannung, bleiben wir gemeinsam ruhig und kämpfen bis zum Schluss.
Respekt sollte man vor jedem Spieler haben! Freuen tue ich mich auf jeden. Es sind super Spieler am Start und man kann sich mit ihnen messen.
Unseren Titel erfolgreich zu verteidigen. (Sowohl im Doppel als auch den Mannschaftstitel) Mit der Mannschaft auf dem Treppchen stehen, das Spiel der Spiele machen für meine Mannschaft, meinen Partner und für mich alleine, Kurz gesagt Gewinnen!

Player Profile: Ekaterina Atanasova (BUL)


Not only for Bulgaria, she is a representative of table soccer. She is a team member of the best Women Bundesliga Team Bears Berlin and her life is table soccer: It is a part of her life, and „table soccer defines“ her. Table soccer is like a meditation for her, since it diminishes her stress level, and playing and improving her play means also benefits for the everyday life. Table soccer is fun with her friends together, and that you can see directly, when you meet Kate: She is a happy person, always smiling and sometimes even laughing during an important game. The combination of this attitude, her burning ambition to win and to play table soccer with all its facets and techniques, definitely makes her one of best Women player at the moment.

See your smile in Hamburg!



5 questions to Ekaterina Atanasova

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
I am looking forward meeting my friends, playing foosball and getting ready for the COMPETITION!
I never thought of it 🙂
I will play women singles and doubles – International style as well as Classic and Speedball. Bulgaria will take part in the World Cup with its women National Team and I will take part in it as well. All the doubles I will play with Blagovesta Gerova – a great player and a friend of mine.
All! I am looking forward every game.
Have fun and to make a great competition! 🙂

Spielerporträt: Uli Stoepel (GER)


Wenn man all seine Erfolge aufzählen möchte, bräuchte man wohl eine extra Homepage. Uli Stoepel, der am Mittwoch 60 wird, ist ein Urgestein in der deutschen Tischfußball-Szene. Der mehrfache Senioren-Weltmeister (3x im Doppel und 2x im Einzel) ist seit 37 Jahren ein Vielspieler und hat auch schon ein „perfektes Spiel“ gespielt: Im Einzel gegen Marc Balic mit 15 Bällen auf der 3er Reihe und 15 Toren — kein Fehlschuss und kein „Ei“. Obwohl er gerne mehr Schlaf hätte während den Turnieren, ist Uli immer noch top fit und auch wieder Favorit bei den Senioren-Wettbewerben. Desweiteren ist Uli Stoepel seit kurzem DTFB Sportdirektor und das passt: Für ihn ist das Beste am Tischfußball „Sport, Spiel und Spannung“.

Wir wünschen Uli viel Erfolg in Hamburg, noch viele Spiele und einen schönen Geburtstag in Hamburg!


Hier spricht Uli mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Uli Stoepel

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Sehr viel, denn es ist unglaublich toll, dass so ein Event in Deutschland stattfindet und ich mich in 5 Disziplinen mit nationalen und internationalen Spielern messen kann.
Leicht war das nicht, denn wegen den unterschiedlichen ITSF-Tischen muss man da schon einige Turniere fahren, um sich zu qualifizieren.
Wie gesagt, bei 5 Disziplinen bin ich dabei. Mit Manfred Redel im Senioren Classic wird unsere Strategie sein, das ich hinten spiele, weil wir auf der 3er Reihe den gleichen Stil spielen. Da aber das Spiel nach einen Tor von hinten beginnt, bin ich als guter Bandenschütze mehr im Spiel und kann so Manfred Bälle nach vorne spielen. Mit Frank Georg als Hintermann im Speedball und normalen Doppel werde ich sicher einige Pässe von ihm auf die 3er Reihe bekommen, da dies einer seine Stärken ist.
Richtig freuen kann man sich auf keinen. Wenn man den Titel möchte, muss man alle Gegner schlagen. Ich freue mich immer, wenn ich faire Gegner habe, die auch in wichtigen Situationen dazu stehen, wenn sie ein Foul gemacht haben. Die Qualifikation für die Endrunde wird schon sehr schwer werden bei diesem großen Teilnehmerfeld. Besonders schwer wird es gegen das US Team, da bei den Senioren 6 Mann dabei sind.
Natürlich auf das Podium zu kommen. Siegerehrungen bei der ITSF sind unvergesslich. Wenn die Hymne für einen gespielt wird, ist das ein tolles Gefühl.