Spielerportät: Ruben Heinrich (Kapitän des Herren Nationalteams)


Nach der letzten Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden 3. Platz mit dem Herren-Nationalteam hat er die Kapitänsbinde von seinen Teamkollegen Chris Marks und Marc Balic überreicht bekommen. Jetzt steht für Ruben Heinrich der erste Weltcup als Kapitän kurz bevor. Neben dem Nationencup, ist der 35-jährige Hildesheimer außerdem fürs Doppel qualifiziert. Schon seit dem Beginn seiner Karriere spielt er bei Hannover 96 (ehemals KGB Hannover). Neben zahlreichen Turniersiegen im Doppel und Einzel ist er auch schon Deutscher Meister in beiden Disziplinen geworden und 2011 sogar Vize-Weltmeister im Einzel. Mit Hannover ist er 7-maliger deutscher Mannschaftsmeister und Championsleaguesieger geworden. Das er so treu zu seinem Verein steht, zeigt sich auch darin, was ihm am Tisch wichtig ist. Denn er sagt, dass ihm die Position am Tisch weniger interessiert als dass er zu seinem Mitspieler Vertrauen hat und für den er Bestleistung abliefern möchte. Trifft dies aber zu, dann nennt er am liebsten die 5er und 3er-Reihe sein Revier. Ebenso variabel wie bei der Position ist Ruben auch bei der Tischwahl. Sein Heimtisch ist der Leonhart, aber sein Lieblingstisch ist immer auch der Heimtisch des Gegners, denn performen kann das Multitabletalent auf allen gleich gut. Das viele Training das er investiert hat, hat ihn auch dahin gebracht wo er jetzt ist. Und genau diese Intensität zeichnet den Sport auch für ihn aus, er taucht ein in eine Welt in der der Alltag keine Relevanz hat. Genau diese Konzentration braucht es auch am Tisch, um wirklich erfolgreich zu sein. Und das obwohl er trotz seines Erfolgs eine Sache immer noch nicht abgelegt hat: Aus reiner Faulheit den Tisch nicht richtig auszurichten. Das ist bei der WM zum Glück alles erledigt. Wir wünschen Ruben und dem Deutschen Team viel Erfolg für die WM in Hamburg!



Hier spricht Ruben mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft und das deutsche Nationalteam.

5 Fragen zum Team und zur WM

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Kannst du kurz dein Team für Hamburg vorstellen?
  • Frage 3: Wie habt ihr euch vorbereitet?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel habt ihr euch für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Ich fühle mich sehr geehrt Deutschland bei der Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen. Es ist eine hohe Form der Wertschätzung für mich und meine Eigenschaften.
Wir stellen eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus Erfahrung und junger Frische. Das Team ist neu zusammengestellt und kann sich daher weniger auf alte Erfolge der Mannschaft ausruhen. Der Hunger auf Erfolg ist daher noch lange nicht gestillt. Und in Hamburg wird frisch serviert…
Als Vorbereitung müssen alle gespielten Turniere der näheren Vergangenheit gesehen werden. Diese haben ja auch jeden einzelnen in das Team gebracht.
Ich freue mich besonders auf Nationen, mit denen ich normalerweise keinen Kontakt habe. Der kulturelle Reichtum macht ja ein solches Turnier neben dem sportlichen aus. Den größten Respekt hat immer der nächste Gegner, da dieser für das Weiterkommen oder Ausscheiden mitverantwortlich ist. . 
Das Ziel muss es sein, dass jeder sein Bestes gibt und sich immer dem Team unterordnet. Wenn wir das schaffen, sind wir in der Lage jeden schlagen zu können. Wenn wir uns nach dem Turnier keinen Vorwurf machen brauchen, dann haben wir unser Ziel erreicht und können mit erhobenen Haupt die Halle vor heimischen Publikum verlassen. Vielleicht baumelt dabei ja auch etwas um unserem Hals.

Spielerportät: Marc Stoffel


Obwohl er gerade mal Volljährig ist, hat er schon mehr Titel gewonnen als viele andere Tischfussballer in ihrer gesamten Karriere jemals erreichen. Marc Stoffel ist amtierender Juniorenweltmeister mit den deutschen Juniorennationalteam sowie mit dem Bad Bramstedter Nico Wohlgemuth im Junioren Doppel. Der Werdegang des gebürtigen Rheinland-Pfälzer liest sich dabei makellos. Seine Kariere begann dabei „recht spät“, wie der 18-Jährige selber sagt. Weihnachten 2010 mit einem Tisch, auf dem er immer nur abgezogen wurde. Das hat er nicht lange auf sich sitzen lassen. Schon 2012 qualifiziert er sich das erste Mal für die Deutschen Juniorenmeisterschaften. Wird 2013 3. Im Doppel, 2014 2. Im Doppel, 2015 1. Im Einzel und 2016 1. Im Doppel. 2012-14 wird er zudem Landesmeister im Juniorendoppel in Rheinland-Pfalz, gewinnt auch 2014 in Frankreich im Einzel und Doppel. Aktuell ist es jetzt sogar amtierender Deutscher Mannschaftsmeister mit dem TFBS Koblenz. Erstmals nicht mehr mit den Junioren. Der Torwart hat seinen ersten Tisch längst ausgetauscht. Hat erst einen Ullrich Sport und dann einen Leonhart, der aktuell auch sein Lieblingstisch ist. Selbst ein französischer Bonzini kam vor zwei Jahren noch dazu. Obwohl der Pullshot-Schütze auch in den Einzelwettbewerben brilliert, geht er in den Mannschaftswettbewerben noch mehr auf. Das Beste am Tischfussball ist für ihn die Zusammengehörigkeit und der Teamspirit. Ohne eine richtige Mannschaft ist er nur halb so gut, sie fängt einen auf, wenn es mal schlecht läuft und hat die Macht einen zum Sieg zu pushen. Mannschaftskollegen und Freunde machen einen erst so richtig stark, das ist der größte Erfolg den man haben kann. Wir wünschen Marc viel Erfolg für die WM in Hamburg!



Hier spricht Marc mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Marc Stoffel

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Sehr viel. Man spielt viele Turniere und jedes Turnier ist ein Erlebnis, aber die WM übertrifft alles. Man vertritt sein Land und es ist eine Ehre für mich in der Nationalmannschaft mitspielen zu dürfen.
Da ich ja Titelverteidiger bin, war ich ja schon für das Doppelt qualifiziert und brauchte mich nicht so unter Druck zu setzen. Für die anderen Sachen habe ich mich durch verschiedene Turniere qualifiziert.
Ich habe mich für Junioren Einzel qualifiziert, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dann noch Junioren Doppel,  Speedball- und Classic Doppel. Alle Doppel Disziplinen spiele ich mit Nico Wohlgemut. Wir ergänzen uns sehr gut. Wir verstehen uns ohne Worte und können uns aufeinander verlassen. Trotz Anspannung, bleiben wir gemeinsam ruhig und kämpfen bis zum Schluss.
Respekt sollte man vor jedem Spieler haben! Freuen tue ich mich auf jeden. Es sind super Spieler am Start und man kann sich mit ihnen messen.
Unseren Titel erfolgreich zu verteidigen. (Sowohl im Doppel als auch den Mannschaftstitel) Mit der Mannschaft auf dem Treppchen stehen, das Spiel der Spiele machen für meine Mannschaft, meinen Partner und für mich alleine, Kurz gesagt Gewinnen!

Player Profile: Ekaterina Atanasova (BUL)


Not only for Bulgaria, she is a representative of table soccer. She is a team member of the best Women Bundesliga Team Bears Berlin and her life is table soccer: It is a part of her life, and „table soccer defines“ her. Table soccer is like a meditation for her, since it diminishes her stress level, and playing and improving her play means also benefits for the everyday life. Table soccer is fun with her friends together, and that you can see directly, when you meet Kate: She is a happy person, always smiling and sometimes even laughing during an important game. The combination of this attitude, her burning ambition to win and to play table soccer with all its facets and techniques, definitely makes her one of best Women player at the moment.

See your smile in Hamburg!



5 questions to Ekaterina Atanasova

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
I am looking forward meeting my friends, playing foosball and getting ready for the COMPETITION!
I never thought of it 🙂
I will play women singles and doubles – International style as well as Classic and Speedball. Bulgaria will take part in the World Cup with its women National Team and I will take part in it as well. All the doubles I will play with Blagovesta Gerova – a great player and a friend of mine.
All! I am looking forward every game.
Have fun and to make a great competition! 🙂

Player Profile: Vojtěch Holub (CZE)


If we are talking about the best juniors during the last three years, one player has won a medal at nearly every important tournament: Vojtěch Holub. The 18-years old Czech is playing his last season as a Junior, however, he is already competitive for the Men’s category challenging the big names of the international tour.
Vojtěch loves to meet people around the world, having friends and fun at tournaments, however, he hopes that table soccer becomes more attractive for spectators. His relationship to table soccer sounds probably quite familiar to table soccer players all over the world: “I play this game almost for four years and it takes a big part of my life already. When I started to play foosball, it was great abreaction after my soccer trainings. But step by step I completely fell in love with this sport.”

We wish you a great time in Hamburg!



5 questions to Vojtěch Holub

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
I’m glad, that I can be part of this tournament and represent the Czech Republic. The World Cup is the biggest and most prestigious tournament for me, and I will try to do my best.
It was quite manageable for Juniors’ disciplines. For men’s competitions, I have to spend a lot of time practicing and traveling around the world to many tournaments.
I am qualified for Men Doubles, Junior Singles and Speedball Doubles. My team mate is Radek Drda. He is also one of my best friends, we understand each other at the table. Our advantage is to play at both position. We are sharing our opinions about the game and this brings us forward. I’m also happy that we have nominated our Junior national team together.
I look forward to play against every participant on this tournament, because there are only great players. It will be a fight 🙂
I want to be ready and healthy to show my best play in each competition.

Spielerporträt: Kevin Hundstorfer (AUT)


Österreich ist eine Tischfußballnation, das beweist nicht nur der erste WM Titel 2006 in Hamburg. Sondern auch der inzwischen 26-jährige Kevin Hundstorfer, der als Junior schon auf internationaler Ebene, die ganz Großen ärgerte, wie z.B. 2008 den Star Frederic Collignon (BEL) auf der Garlando WCS. Wohl kein andere Spieler beherrscht momentan seinen Heimtisch, den Garlando, so wie Kevin. Das liegt zum einen an seiner unersättlichen Leidenschaft zum Tischfußball und seiner Vielfalt von Techniken und Schüssen. Obwohl er standardmäßig im Sturm den Jet spielt, ist sein Lieblingsschuss der Zieher (Pull-Shot). In Hamburg ist mit Kevin Hundstorfer als amtierender und zweimaliger Einzel-Weltmeister (2013 und 2015) auf jeden Fall zu rechnen, denn er ist hochmotiviert und will auf keinen Fall unzufrieden nach Hause fahren!


Hier spricht Kevin mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Kevin Hundstorfer

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Das ist natürlich für mich eine große Ehre und ein besonderes Ereignis, da Österreich 2006 zum ersten Mal die Weltmeisterschaft gewonnen hat, in Deutschland und sogar in Hamburg! Daher ist es für mich ein großartiger Moment, jedoch auch ein enormer Druck, da man dieses Ereignis natürlich gerne wiederholen würde.
Der Weg zur WM ist natürlich immer eine Herausforderung, jedoch auch sehr zufriedenstellend, wenn man am Jahresende sein Ziel erreicht hat. Desweiteren sehe ich auch so wie meine spielerische Form ist und an welchen Ecken und Enden vielleicht noch Nachholbedarf ist.
Ich bin für das Einzel, sowie das Doppel mit Vladimir Drabik qualifiziert. Ich denke, ein gutes Doppel kann nur gut funktionieren, wenn man sich auch als Freunde versteht. Ein Doppel kann man sicherlich mit einer Partnerschaft vergleichen. Zudem werde ich die Nationalmannschaft Österreichs unterstützen als Kapitän und Spieler.
Am meisten würde ich mich freuen, wenn das österreichische Nationalteam in Hamburg gewinnen würde. Dabei haben wir sicherlich den größten Respekt vor den Amerikanern.
Mein Ziel für diese Weltmeisterschaft ist es im Einzel, Doppel sowie Nationalteam unter die Top 3 zu gelangen. Die Anforderung sind hoch, jedoch sehe ich das auch als Motivation.

Spielerportät: Maria Pader


Für die Kapitänin der Hamburg Piranhas läuft es im Moment. Maria Pader hat sich in der vergangenen Saison mit Ihrem Team, als Aufsteiger die 1. Damenbundesliga, direkt den 3. Platz gesichert. Außerdem holte die 26-jährige Hamburgerin mit ihrer Piranha-Teamkollegin Sabine Brose den Pokal im Classic Doppel in Sofia auf dem Roberto Sport, wodurch sie sich auch für das Classic bei der WM in Hamburg qualifiziert haben. Obwohl Marias Heim- und Lieblingstisch eigentlich Leonhart ist, hat sie sich auch schon im Mixed eine Silbermedaille auf dem französischen Bonzini erkämpft. Die Jet- und Zieher-Schützin kann an jedem Tisch, unabhängig von der der Position richtig gut performen. Beim Classic am liebsten im Tor, im Damen Doppel stürmt Maria lieber. Was sie besonders am Sport fasziniert ist, dass jeder die gleichen Chancen hat, denn durch Technik und Training kann fehlendes Talent ausgeglichen werden. Maria ist sehr ehrgeizig, willensstark und leidenschaftlich, dass kann jeder sehen, der ihr beim Spielen zusieht. Denn eine Sache macht sie fuchsig: man kann im Spiel nicht alles verhindern. Aber da das auch für ihre Gegner gilt, spornt sie genau dieser Fakt auch an, wie beim Finale bei einem Hamburger Challenger gegen Minyoung Bai und Jens Roos und in ihrem ersten wichtigen Sieg in 2013. Mögen noch viele dazu kommen. Wir wünschen Maria viel Erfolg für die WM in Hamburg!



Hier spricht Maria mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, ihre Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Maria Pader

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Das war ein großes Ziel, wenn nicht sogar ein Traum von mir. Es ist überhaupt meine erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Das an der Seite meiner erfahrenen Doppel-Partnerin Sabine Brose und vor heimischen Publikum zu erleben ist für mich das Größte.
Durch berufliche Veränderungen, die viel Zeit und Aufmerksamkeit verlangt haben, konnte ich leider nicht viel spielen und an vielen Turnieren teilnehmen. Eine Qualifikation war für mich eigentlich nicht erreichbar. Umso glücklicher bin ich, mich dafür entschieden zu haben, mit Sabine nach Sofia zu fliegen und dort das Classic-Doppel für uns entschieden zu haben. Überhaupt verdanke ich Sabine sehr viel. Ihr Ehrgeiz und Antrieb hat mich immer wieder beflügelt auch neben dem Beruf weiter an den sportlichen Erfolg zu glauben und diesen dann auch zu erreichen. Teamspirit eben.
Ich bin mit Sabine Brose für das Classic-Doppel qualifiziert. Ich kann mir keine bessere Partnerin vorstellen, mit der ich das erleben möchte. Überhaupt hat das blinde Verständnis und der Spirit, der zwischen uns am Tisch herrscht, überhaupt eine Qualifikation für mich möglich gemacht. Für mich ist sie nicht nur Mentor und die beste Doppel-Partnerin der Welt, sondern auch eine sehr gute Freundin. Ich denke, dass macht uns stark und zeichnet uns aus. Ich habe den Willen zu gewinnen, unbedingt. Dieses Gefühl, welches ich gar nicht beeinflussen kann, am Tisch eigentlich eher für sie zu kämpfen und nicht für mich selbst, lässt mich über meine Möglichkeiten hinaus wachsen.
Respekt habe ich vor allen Gegnern. Wer sich für die WM qualifiziert hat es sich verdient und ist nicht umsonst da. Jeder möchte seine beste Performance zeigen und jedes Spiel wird eine harte Nuss werden. Da im Classic-Doppel ein Einfach-KO gespielt wird, erhoffe ich mir schon nicht gleich wieder gehen zu müssen. Die meisten Gedanken mache ich mir wegen des “Tornado”-Tischs, für uns als Classic-Doppel einer der schwierigsten Tische. Jedoch freue ich mich auf jede Begegnung und hoffe möglichst viele bestreiten zu dürfen. 
Ich möchte für Sabine und mich meine bestmögliche Performance spielen können. Ein Ziel in Form einer Zahl kann ich mir nicht setzen und wäre auch aufgrund des Modus gar nicht möglich. “Möge der Bessere gewinnen!” – Natürlich wünsche ich uns nicht gleich im ersten Spiel das schwächere Team zu sein. Ich hoffe, dass wir gute und für uns zufriedenstellende Matches bestreiten werden.

Spielerporträt: Cindy Kubiatowicz (SUI)


Switzerland’s women are a force to reckon with at this year’s World Cup. One of them is the 30 year-old allround-talent Cindy Kubiatowicz. She is an 8-time World Series champion and probably the best woman on Garlando. Although she is living in Zurich, Cindy is not a blank page in the German table soccer scene at all: She is playing for Bears Berlin in the German Women’s Bundesliga. Let’s see wether she can be a feared opponent during this years’ World Cup, too. For example in women’s doubles with highly respected Samantha Di Paolo.

The best thing about table soccer is for her: “I can meet people from all over the world and play with them. And, it is a complex game that brings me on my highest level.”
The ITSF World Cup Team wishes her the best of luck and is looking forward to welcoming her in Hamburg!



5 Fragen an Cindy Kubiatowicz

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
For me is it the most important tournament. It is also a confirmation that I’m a top player.
It was not easy, because every tournament is a challenge and the skill level of women is rising.
I qualified for women singles. Women doubles and Speedball I’m playing with Samantha Di Paolo and we are also nominated for the Switzerland team. She is for me an amazing player and I can learn a lot. Dina Mettler and me are also qualified for classic doubles. She is a good friend and a lovely person.
Every opponents has my respect. I will be ready and have fun to play against people from all over the world.
I would like to show my best performance and of course I want to win.

Spielerporträt: Pia Merbach


In ihrer Heimat Hessen ist sie derzeit das Maß aller Dinge. Seit 4 Jahren ist Pia Susanne Merbach dort amtierende Landesmeisterin, im Doppel 2013 bis 2016 und im Einzel 2015 und 2016. Im vergangen Jahr wird sie zudem Vizedeutsche Meisterin im Einzel. Die durchgängig starken Leistungen der Frankfurterin spiegeln sich auch in den Ranglisten des DTFB wieder, in denen Sie in 2015 3. Und 2016 sogar 2. Wurde. Auch für die Weltmeisterschaft ist die 28-Jährige bereits die zweite nach der Qualifikation für Turin in 2015. Für das Doppel hat sich Pia in diesem Jahr das Hamburger Urgestein Sabine Brose ausgesucht. Beide sind am Tisch extrem flexibel, können sowohl vorne als auch hinten spielen und ergänzen sich dadurch hervorragend. Auch wenn es am Tisch mal hastig und schnell zugeht, Pia versucht immer Ruhe ins Spiel zu bringe. Sie selbst liebt vor allem die geistige Komponente des Spiels, denn neben etwa 50 Prozent Technik, spielt der Kopf eine ebenso große Rolle, wenn es auch technisch gleichem Niveau um Sieg oder Niederlage geht. Für die Hessin ist Tischfußball ein ewiger Lernprozess sowohl technisch und taktisch als auch über sich selbst und die Gegner. Für Pia ist Tischfußball der perfekte Sport, allerdings dürfte die Lautstärke ein bisschen geringer sein. Damit können wir in Hamburg leider noch nicht dienen. Wir wünschen Pia viel Erfolg für die WM!



Hier spricht Pia mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, ihre Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Pia Merbach

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Ich freue mich sehr, dass ich mich zum zweiten Mal in Folge für die Weltmeisterschaften qualifizieren konnte, diesmal sogar im Einzel, was durchaus meine stärkere Disziplin ist. Dass die Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Hamburg stattfindet, ist natürlich für die deutschen Spieler ein riesen Bonus, da der Anfahrtsweg nicht so weit ist, außerdem ist Hamburg eine der Hochburgen fürs Kickern und daher ideal als Austragungsort.
Die Qualifikation war eher ein innerer Kampf, am Ende des Jahres 2015 überlegte ich bei zwei Turnieren, ob ich diese noch anfahren sollte um über die Rangliste qualifiziert sein zu können oder ob ich es im Folgejahr versuche. 2015 hatte ich erst sehr spät (im September) registriert wie gut meine Chancen standen. Letztendlich nahm ich die beiden Turniere mit und bin überglücklich, dass ich es so geschafft habe. Die Challenge 2016 war wesentlich härter und gerade im Doppel und im Einzel geprägt von Maura Porrmann, die eine super Saison spielte. So konnte ich mir ein „ruhiges“ Jahr machen und die Turniere als Vorbereitung sehen. 
Ich spiele sowohl das Doppel, als auch das Einzel bei den Damen. Für das Doppel konnte ich mir eine Partnerin wählen, wobei meine Wahl auf Sabine Brose fiel. Als ich sie fragte und sie zustimmte, war ich sehr glücklich. Sabine ist eine sehr ehrgeizige Spielerin, technisch gut und überall einsetzbar. Sie bringt viel Erfahrung mit, auch international, heizt mir ordentlich ein und will zu hundert Prozent gewinnen. Solche Eigenschaften sind oft spielentscheidend, gerade wenn der Gegner einen Moment nachlässt muss man stets bereit sein und solche Situationen ausnutzen. Sie ist einfach ein sehr unentbehrlicher Teamplayer und das schätze ich so an ihr.
Ich freue mich auf alle Spieler und habe stets Respekt vor allen Gegnern.
Mein Wunsch ist natürlich ein Sieg, die Weltmeisterschaft im eigenen Land gewinnen wäre schon `ne coole Nummer. Die Qualifikationsrunden sind aber schon sehr hart deshalb sollte man sich Etappenziele setzen: Quali-Runden schaffen, KO-Runden Top 10, Top 3 und dann natürlich der Sieg 😉

Spielerportät: Nathalie Saltz (DEN)

She comes from Denmark, however, since a while she is living in Hamburg and shows her skills there. Table soccer is (a part of) her life and she is loving it: the „mental“ aspect, the „closed handed pull-push“ shot on the Bonzini and the belief in „foos god“ 😉 But, read on yourself about Nathalie Saltz!


Name: Nathalie Saltz
Age: 32 years old
Nation: Danish
Place of residence: Hamburg, Germany.
Club: Kixx in Hamburg.
Position: I play all around but forward in the heart ❤
Home table / favourite table: Bonzini 4ever
Favourite shot: Old school closed handed pull-push and angles.
Achievements: Won gold with the Women’s National team of Denmark at the Multi table World Cup, Won the Bonzini Worlds twice with the Danish National team. A 4th place in Bonzini Worlds in the doubles discipline with the amazing Nele Missotten and last year I won the Women’s Doubles at Leonhart World Series with my close friend and foos god Amalie Bremer.
Qualified via: The Danish rankings
Best game of your career (quite subjectively): A match that can’t go unnoticed was the national team final between Denmark and Germany at Bonzini worlds. I was playing with my partner at the time Amalie Wolff and although it was our home table we were total rookies compared to our awesome opponents Lilly and Vivi. It was our first time in the finale area with cameras and audience, and I remember how my arms felt like two sticks. Our team was sitting behind us praying to the foos gods. I don’t think I scored in the first 20 minutes of the match but when I finally got that first ball in, the energy from the audience’s relieve and my team was incredible. We were such noobs that we were unsure of the format if it was first to 7 or if you had to win by 2 goals, so we celebrated every goal as it was the wining goal. It must have looked quite funny.
Your or your team members/opponents worst quirk/habit at the table: My worst quirk is that I am sometimes superstitious and think if I don’t look or if I hold my breath it won’t be bad, a bad habit is that I am bad at taking time outs.
The best thing about table soccer is: For me the best part is the mental part. You work intensively with yourself throughout a tournament, trying to keep your confidence up and to have a plan for the next match. Also during a game, how you analyze yourself through a match to be one step ahead. It is of course also great to have a hobby where you can travel around the world with your best buddies and make new friends across the table.
The worst thing about table soccer is: The worst thing is also part of the best thing, you invest so much so it can be so devastating not to succeed.
Table soccer means to me: It’s been a part of my life for so long that I can’t imagine my life without it.



5 Fragen an Natahlie Saltz

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
I am extra excited for the next World Cup, since it is in my new hometown Hamburg. I have a feeling that this World Cup is going to go down in history as one of the greatest ones. The organizers are so invested and passionate about it.
It was more difficult than ever since I don’t live in Denmark anymore and can’t participate in every tournament there, and to qualify in Germany would be even harder since it is not my home table and the scene is so big. Fortunately I still managed to scrape some points together in Denmark to get me a spot.
I am qualified in doubles and am so fortunate to play with former world champ and seasoned player Camilla Lohmann. Camilla didn’t play for a couple of years and it was a long stretched for me to get her to come and be my goalie.. but after a small consideration and some bribes in form of sleeping arrangements she finally agreed. I knew she didn’t put her handles that far away 😉 Camilla and I played a lot together on the National team and we have always had great energy together. We are both analytical players but also have total faith in each other’s gut feeling. Our strength as a team is our experience and our ability to work and fight together. I am also qualified for the National team of Denmark and for Classic and Speedball.
I am looking forward to playing against my fellow Leonhart players since moving to Germany I have gotten quite confident on the table. I have respect for all the players who put time and energy in the game, but at this point I know that even the greatest players are just people who get nervous too and have weaknesses and we can lose to everyone and we can beat everyone.
My goal is to do my best, to have good games and fight with my Doubles partner and to be a great teammate for the National team, and of course to enjoy it as much as possible.

Spielerporträt: Samantha Di Paolo (SUI)


She is definitely one of the most experienced women participating at the 2017 ITSF World Cup – Samantha Di Paolo from Switzerland. The 40-year-old table soccer veteran started playing decades ago when she was a child. Between 1990 and 2005 Di Paolo had been one of the most successful players on tour when she won renowned trophies like two World Championships and World Series Championships on Tecball, Garlando, Bonzini and Roberto Sport. For sure, this flexibility of playing different tables on a high level made and makes her the outstanding player she is.

Although she was playing on a very high level, the pin-shot-shooter stopped participating on the professional tour in 2010. But after more than 5 years of rest from table soccer she is back on track since last year and looking forward to play a successful World Cup. The ITSF World Cup Team wishes her all the best for the competitions and is happy having her in Hamburg this year!



5 questions to Samantha Di Paolo

  • Question 1: What does participating in the next World Cup in Hamburg mean to you?
  • Question 2: How difficult was it to qualify?
  • Question 3: For which disciplines have you qualified? If doubles, with whom are you playing and why (what characterizes your game, why do you like your partner)?
  • Question 4: Which opponents are you especially looking forward to playing against and for whom do you have the greatest respect?
  • Question 5: What is your goal for the World Cup in Hamburg?
This possibility that has been me granted from the Swiss Table Soccer Federation really means to me a lot. First, I have to thank the Swiss Federation for this opportunity! This year, I restarted to play competitions again, one year very significant in many ways. Coming back to play one Worlds Championships Final after 7 years not playing is very emotional, because I never thought to take it up again, and to feel again certain emotions. It is a small rebirth for me.
To be honest it was not very difficult: I just started to play again and the STF invited me to play.
Women’s national team, Women’s singles, Women’s doubles with Cindy Kubiatowicz, Speedball Women’s doubles with Cindy Kubiatowicz and Classic Women’s doubles with Michèle Sutter. I play the double competitions with Cindy because we have a good understanding, we are two fighters until the end and we feel comfortable to play together. The Classic doubles with Michèle will be a new experience for both of us, but we are training together and we feel good when we play together.
I don’t have specific opponents. I think the level has improved over the years and I think every game will be challenging. I have respect for all players. However, there is one special player who sadly has left us some years ago. For me, she remains one of the best and strongest women ever existed and her name is MOYA TIELENS. She was a nice person and also one amazing player. Rest in peace, Moya.
It will surely be exciting, and for sure one of the best editions ever. I expect to have exciting moments and nice matches, to play well and to experience fair play and nice competitions. I’m happy to meet old and new friends from all over the world. I wish all the players good luck.