Spielerporträt: Kevin Hundstorfer (AUT)


Österreich ist eine Tischfußballnation, das beweist nicht nur der erste WM Titel 2006 in Hamburg. Sondern auch der inzwischen 26-jährige Kevin Hundstorfer, der als Junior schon auf internationaler Ebene, die ganz Großen ärgerte, wie z.B. 2008 den Star Frederic Collignon (BEL) auf der Garlando WCS. Wohl kein andere Spieler beherrscht momentan seinen Heimtisch, den Garlando, so wie Kevin. Das liegt zum einen an seiner unersättlichen Leidenschaft zum Tischfußball und seiner Vielfalt von Techniken und Schüssen. Obwohl er standardmäßig im Sturm den Jet spielt, ist sein Lieblingsschuss der Zieher (Pull-Shot). In Hamburg ist mit Kevin Hundstorfer als amtierender und zweimaliger Einzel-Weltmeister (2013 und 2015) auf jeden Fall zu rechnen, denn er ist hochmotiviert und will auf keinen Fall unzufrieden nach Hause fahren!


Hier spricht Kevin mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Kevin Hundstorfer

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Das ist natürlich für mich eine große Ehre und ein besonderes Ereignis, da Österreich 2006 zum ersten Mal die Weltmeisterschaft gewonnen hat, in Deutschland und sogar in Hamburg! Daher ist es für mich ein großartiger Moment, jedoch auch ein enormer Druck, da man dieses Ereignis natürlich gerne wiederholen würde.
Der Weg zur WM ist natürlich immer eine Herausforderung, jedoch auch sehr zufriedenstellend, wenn man am Jahresende sein Ziel erreicht hat. Desweiteren sehe ich auch so wie meine spielerische Form ist und an welchen Ecken und Enden vielleicht noch Nachholbedarf ist.
Ich bin für das Einzel, sowie das Doppel mit Vladimir Drabik qualifiziert. Ich denke, ein gutes Doppel kann nur gut funktionieren, wenn man sich auch als Freunde versteht. Ein Doppel kann man sicherlich mit einer Partnerschaft vergleichen. Zudem werde ich die Nationalmannschaft Österreichs unterstützen als Kapitän und Spieler.
Am meisten würde ich mich freuen, wenn das österreichische Nationalteam in Hamburg gewinnen würde. Dabei haben wir sicherlich den größten Respekt vor den Amerikanern.
Mein Ziel für diese Weltmeisterschaft ist es im Einzel, Doppel sowie Nationalteam unter die Top 3 zu gelangen. Die Anforderung sind hoch, jedoch sehe ich das auch als Motivation.