Spielerporträt: Uli Stoepel (GER)


Wenn man all seine Erfolge aufzählen möchte, bräuchte man wohl eine extra Homepage. Uli Stoepel, der am Mittwoch 60 wird, ist ein Urgestein in der deutschen Tischfußball-Szene. Der mehrfache Senioren-Weltmeister (3x im Doppel und 2x im Einzel) ist seit 37 Jahren ein Vielspieler und hat auch schon ein „perfektes Spiel“ gespielt: Im Einzel gegen Marc Balic mit 15 Bällen auf der 3er Reihe und 15 Toren — kein Fehlschuss und kein „Ei“. Obwohl er gerne mehr Schlaf hätte während den Turnieren, ist Uli immer noch top fit und auch wieder Favorit bei den Senioren-Wettbewerben. Desweiteren ist Uli Stoepel seit kurzem DTFB Sportdirektor und das passt: Für ihn ist das Beste am Tischfußball „Sport, Spiel und Spannung“.

Wir wünschen Uli viel Erfolg in Hamburg, noch viele Spiele und einen schönen Geburtstag in Hamburg!


Hier spricht Uli mit uns im 5-Fragen-Kurzinterview über die Weltmeisterschaft, seine Erwartungen und Ziele.

5 Fragen an: Uli Stoepel

  • Frage 1: Was bedeutet es für dich bei der nächsten Weltmeisterschaft in deinem Heimatland dabei zu sein?
  • Frage 2: Wie hart war der Weg bis zur Qualifikation für dich?
  • Frage 3: Für welche Disziplinen bist du qualifiziert und (falls für das Doppel) mit wem spielst du und warum (was zeichnet euer Spiel aus, warum tretet ihr gern zusammen an)?
  • Frage 4: Auf welche Gegner freust du dich am meisten und vor welchen hast du den größten Respekt?
  • Frage 5: Welches Ziel hast du dir für die Weltmeisterschaft in Hamburg gesetzt?
Sehr viel, denn es ist unglaublich toll, dass so ein Event in Deutschland stattfindet und ich mich in 5 Disziplinen mit nationalen und internationalen Spielern messen kann.
Leicht war das nicht, denn wegen den unterschiedlichen ITSF-Tischen muss man da schon einige Turniere fahren, um sich zu qualifizieren.
Wie gesagt, bei 5 Disziplinen bin ich dabei. Mit Manfred Redel im Senioren Classic wird unsere Strategie sein, das ich hinten spiele, weil wir auf der 3er Reihe den gleichen Stil spielen. Da aber das Spiel nach einen Tor von hinten beginnt, bin ich als guter Bandenschütze mehr im Spiel und kann so Manfred Bälle nach vorne spielen. Mit Frank Georg als Hintermann im Speedball und normalen Doppel werde ich sicher einige Pässe von ihm auf die 3er Reihe bekommen, da dies einer seine Stärken ist.
Richtig freuen kann man sich auf keinen. Wenn man den Titel möchte, muss man alle Gegner schlagen. Ich freue mich immer, wenn ich faire Gegner habe, die auch in wichtigen Situationen dazu stehen, wenn sie ein Foul gemacht haben. Die Qualifikation für die Endrunde wird schon sehr schwer werden bei diesem großen Teilnehmerfeld. Besonders schwer wird es gegen das US Team, da bei den Senioren 6 Mann dabei sind.
Natürlich auf das Podium zu kommen. Siegerehrungen bei der ITSF sind unvergesslich. Wenn die Hymne für einen gespielt wird, ist das ein tolles Gefühl.